Die Versicherung für die Unfähigkeit, einen Beruf auszuüben – eine wichtige Absicherung für die gesamte Familie

Versicherungen stellen im Allgemeinen eine wichtige Funktion für jedwede Absicherung dar. Sie sollen für Schäden eintreten, die die Versicherungsnehmer zum Nachteil Dritter verursacht oder selbst erlitten haben. Zum anderen können sie ebenso die Zusatzaufgabe übernehmen, um Vermögen anzureichern. Lebensversicherungen sind Beispiele dafür.
Im Folgenden soll die berufsunfähigkeitsversicherung vergleich vorgestellt werden, die noch einmal eine besondere Aufgabe ausfüllt und nur für eine bestimmte Absicherung gedacht ist.

Ziele der Absicherung

Die Versicherung soll den sozialen Abstieg des Berufstätigen verhindern, wenn er den ursprünglichen Beruf nicht mehr auszuführen kann und erwerbsunfähig geworden ist. Eine absichernde Auszahlung findet in dem Fall statt, wenn die Berufsunfähigkeit einsetzt. Sie soll einen materiellen Ausgleich zum Einkommensausfall darstellen. Dies soll somit auch indirekt die vom ausgefallenden Arbeitslohn betroffene Familie absichern. Aber selbst unentgeltliche Tätigkeiten, wie die einer Hausfrau beispielsweise, können abgesichert werden. Der Verbraucherzentrale, der Bund der Versicherten sowie die Stiftung Warentest empfehlen, solch eine Versicherung abzuschließen.

Ausgestaltung, Voraussetzung und die Sonderform

Die Ausgestaltung gleicht einer Rentenversicherung, also wie regelmäßige monatliche Auszahlung. Die Höhe wird mit dem Vertragsabschluss definiert. Der gesamte wirtschaftliche Schaden, der mit der Berufsunfähigkeit eintritt, wird allerdings nicht ausgefüllt. Es bleibt eine Differenz übrig. Zuzüglich zu der Leistungserbringung kann ebenso ein Teil in vermögensbildende Maßnahmen umgewandelt werden. Dies geschieht am besten, wenn eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen und das Thema Berufsunfähigkeit in diesen eingeschlossen wird.

Die Voraussetzungen für eine Berufsunfähigkeit liegen dann vor, wenn auf Grund eines Kräfteverfalls, einer Krankheit oder einer Körperverletzung die Unfähigkeit besteht, den Beruf ausüben zu können. Diese negative Prognose sollte mindestens drei Jahre bestehen und ärztliche bestätigt sein. Dabei sind die Ursachen, die zur Berufsunfähigkeit geführt haben, zunächst unerheblich. Falls Regressforderungen möglich sind, wird der Versicherungsträger diese einfordern bzw. unterstützend zur Seite stehen.

Eine Sonderform der Berufsunfähigkeit definiert die Dienstunfähigkeitsklausel. Diese ist im Bereich der Beamten anzutreffen. Sie kann in Form des frühzeitigen Ruhestandes vorkommen. Der Dienstunfähigkeitsversicherer stellt sich dabei hinter die Entscheidung des Dienstherrn und überprüft diese nicht separat. Die Zahlung wird direkt angewiesen.

Vertragsabschluss

Ein Vertragsabschluss kann mittels Versicherungsvertretern eines bestimmten Versicherungsträgers stattfinden. Dies kann auf dem klassischen Weg in persönlicher Betreuung und direkten Kontakt vollzogen werden. Es gibt gleichzeitig die Möglichkeit, Verträge online abzuschließen. Hierbei gibt es Onlineplattformen, die Vergleiche unter verschiedenen Anbietern durchführen. Interne Verlinkungen ermöglichen es, dass der Kunde direkt zu dem Versicherer und den ausgewählten Versicherungen gelangt, wenn er mehr Informationen erlangen möchte. Diese Möglichkeiten verschaffen ihm einen guten Überblick und Vergleiche über Preise sowie Leistungen. Eine persönliche Beratung kann mittels E-Mail-Kontakt oder Onlinechat der Versicherer dennoch stattfinden.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung schützt vor Verlust der Arbeitskraft

Das größte Kapital, das ein Berufstätiger hat, ist seine Arbeitskraft. Junge Berufseinsteiger sind oft noch voller Tatendrang, das kann sich aber im Laufe des Berufslebens ändern. Eine unerwartet schwere Krankheit oder ein Unfall kann einen plötzlich aus dem Arbeitsleben herausreißen. Wenn das Einkommen nicht mehr zur Verfügung steht, dann ist der Betroffene vom sozialen Abstieg bedroht. Denn die staatliche Unterstützung ist sehr niedrig. Alle, die nach dem 1.1.1961 geboren wurden, erhalten in diesem Fall keinen wirklichen Ausgleich. Aus diesem Grund ist ein privater Versicherungsschutz enorm wichtig, damit im Fall einer schweren Krankheit nicht auch noch ein finanzieller Zusammenbruch droht. Vor allem, wenn die Altersrente noch in ferner Zukunft ist, kann die Berufsunfähigkeit negative Auswirkungen auf den gewohnten Lebensstandard haben. Wer sich rechtzeitig davor schützt ist immer auf der sicheren Seite.Eine frühzeitig abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung bietet den besten Schutz. Wenn der Versicherte dann berufsunfähig wird, dann zahlt ihm diese Versicherungen eine monatliche Rente aus. So muss er keine finanziellen Ausfälle bis zur regulären Rente mehr fürchten.

Welche Leistungen gibt es von der BU-Versicherung?

Das Hauptanliegen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung liegt auf der Zahlung einer Rente, wenn die Berufsunfähigkeit festegestellt wurde. Diese muss ärztlich attestiert vorliegen. Im Anschluss prüft das Versicherungsunternehmen die Unterlagen vom Arzt. Den Versicherungsschutz können neben Arbeitnehmern auch Selbstständige, Freiberufler und Beamte abschließen. Die Rentenbeträge werden beim Abschluss vereinbart und im Fall von Berufsunfähigkeit dem Betroffenen monatlich ausgezahlt. Der individuelle Versicherungsumfang kann bei der jeweiligen Versicherung festgehalten werden.

Angaben müssen der Wahrheit entsprechen

Jeder Versicherungsnehmer steht in der Pflicht, bei Abschuss der Versicherung wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Dies gilt auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn hier richtet sich das Augenmerk besonders auf dem Gesundheitszustand des Kunden. Der Grund dafür ist, dass die Versicherung das Risiko durch Vorerkrankungen so minimal wie möglich halten möchte. Dazu werden auch der berufliche Alltag und der private Lebensstil in Betracht gezogen. Die Unterlagen sollten stets sehr sorgfältig ausgefüllt werden, damit es später zu keinen Komplikationen bei der Rentenzahlung kommen kann. Die Angaben werden bei der Berechnung der Beitragshöhe hinzugezogen.

Gesundheitsfragen der Versicherung

In der Regel fragt das Versicherungsunternehmen die vergangenen fünf Jahre nach Krankheiten ab. Gerade Krankenhausaufenthalte, psychische Erkrankungen oder andere schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen werden zehn Jahre rückwirkend erfragt und müssen angegeben werden. Wichtige Informationen über den vergangenen und jetzigen gesundheitlichen Zustand müssen stets wahrheitsgemäß mittgeteilt werden. Ansonsten kann der Versicherer die BU-Rente verweigern. Die Vorerkrankungen sollten alle angegeben werden. Aber andererseits müssen Sie auch nicht mehr angeben, als das Unternehmen von Ihnen verlangt. Alles, was über die Fragen hinausgeht, muss nicht angegeben werden.
Quelle: Buzer.de
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